Geschichte - Nach dem 2. Weltkrieg

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Die erfreuliche Entwicklung wurde durch die Schrecken des 2.Weltkriegs unterbrochen. Der Buchbestand hatte die Kriegsjahre einigermaßen unbeschadet überstanden, als nach Kriegsende amerikanische Besatzungstruppen bei der Durchsuchung der Zentrale des Borromäusvereins weit über die Hälfte der Bücher in der Annahme vernichteten, die Punktschrift sei eine militärische Geheimschrift.

Wieder ging es an den Aufbau und die Neubeschaffung von Punktschriftbüchern. Überall die gleichen Nachkriegserscheinungen: Mangel an Schreibtafeln, Papier und Punktschriftmaschinen.

In einem Jahresbericht von Ende 1951 wurde der Buchbestand mit rund 3000 Bänden angegeben. Schon damals war die Ausleihe kostenlos. Allerdings kostete ein 7-Kilo-Paket 4 Pfennige Porto. Das Hinporto wurde von der Bücherei gezahlt, das Rückporto vom Leser.