Geschichte - Gründung 1918

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Der „Bonner Generalanzeiger“ berichtete in der Ausgabe vom 16.Juni 1918:

„Der Borromäusverein hat es trotz seiner im Kriege vermehrten Tätigkeit gerne übernommen, durch Schaffung einer Blindenbücherei dem Bedürfnis Rechnung zu tragen.

In dankenswerter Weise sind seit längerer Zeit mehrere Damen eifrig tätig, mit dem Erfolg, daß die Bücherei heute auf den Bestand von 130 Bänden angewachsen ist. Diese setzen sich aus Werken aller Literaturgebiete zusammen. Noch aber ist die Bücherei bei weitem nicht ausreichend im Hinblick auf die große Zahl der Kriegsblinden“.

Der Buchbestand und die Zahl der Leser wuchsen verhältnismäßig rasch. Der Jahresbericht von 1933 verzeichnete 1.734 Punktdruckbände. Die rund 400 Leser verteilten sich über Deutschland, Litauen, Tschechoslowakei, Luxemburg, Frankreich, Österreich und die Schweiz.